Dienstag, 23. Juni 2009

Theater vom Feinsten im offenen Ganztag!

 

Elf Mädchen aus dem offenen Ganztag spielten und verkörperten ein welt- und kulturumfassendes Märchen über
die Macht der Liebe:  Scheherazade, Dinarzade, die böse Königin, die Fee der Schönheit, Kelogan, der Prinz,
das Bauernmädchen, das Schwesterchen, die Prinzessin, Aysche und die Fee der Liebe sorgten dafür,
dass „alles kommt, wie es kommen muss“.

Motive aus türkischen, orientalischen und deutschen Märchen wurden wundervoll miteinander verwoben zu einer neuen Geschichte:

Das Gute siegt über das Böse. Die Fee der Liebe  stiftet Frieden und gegenseitiges Verstehen.

Eindrucksvoll, ausdrucksstark und textsicher, wunderschön anzusehen in ihren Kostümen beschenkten die Akteurinnen Kinder,
Lehrerinnen und Eltern mit einer zauberhaften Vorstellung.

Wir alle waren beeindruckt von dieser tollen Leistung und sind stolz auf  „unsere Mädchen!“

Wie es dazu kam?

Das ist die Vorgeschichte:

Wir haben uns vor einem Jahr für das Programm „Kultur und Schule“ beworben, das vom Land NRW  gefördert wird.
Die Theaterpädagogin Claudia Kumpfe wollte mit uns folgende Idee verwirklichen:
Eine Mädchengruppe aus unterschiedlichen Herkunftsländern erarbeitet innerhalb eines Schuljahres eine Theateraufführung,
in der Elemente aus ganz verschiedenen Märchen miteinander verbunden werden.  

Frau Kumpfe hat zu Beginn mit den Mädchen Märchen aus deren Heimatländern gelesen. Jedes Mädchen suchte sich eine Figur aus,
die es gerne spielen wollte. Um diese elf Figuren herum schrieb die Gruppe ein neues Märchen.

Was dabei herauskam?  Ein multikulturelles Märchen und die Erfahrung, dass ganz viel möglich ist!

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