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Endlich wieder Schule

 

„Liebe Frau Ippendorf, wir sagen Tschüss!“

„Liebe Frau Ippendorf, wir sagen Tschüss!“

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge wurde zum Ende des Schuljahres Dagmar Ippendorf verabschiedet. Zum einen gönnen wir ihr nach fast 30 Jahren Schulzeit...

 
Tanzende Fische und schwebende Vögel

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Nachdem die Eröffnung der Grundschule Nathrather Straße im September mit einem rauschenden Fest gefeiert wurde, erstrahlen nun auch die Treppenhäuser im neuen...

 
Endlich wieder Schule

Endlich wieder Schule

Hurra, nach fast 8 Wochen „Corona frei“ startete die Schule am 07. Mai 2020 wieder. Die Viertklässler waren die ersten und bis zu den Sommerferien wird an...

 
Mehrsprachiger Vorlesewettbewerb

Mehrsprachiger Vorlesewettbewerb

Aufgeregte Schülerinnen und Schüler aus Wuppertaler Grundschulen traten Anfang März beim achten mehrsprachigen Vorlesewettbewerb in der Zentralbibliothek Elberfeld...

 
 

Hurra, nach fast 8 Wochen „Corona frei“ startete die Schule am 07. Mai 2020 wieder. Die Viertklässler waren die ersten und bis zu den Sommerferien wird an jedem Tag ein anderer Jahrgang im Haus sein.  Die Lehrer freuten sich, denn eine Schule ohne Schüler war sehr seltsam. Manche Kinder hatten sie bei der Übergabe vom Lernmaterial kurz gesehen. Manche aber auch nicht. Für die Familien waren die Belastungen sehr hoch, denn sie mussten neben dem Alltag nun auch als Lehrer tätig werden. 

Jetzt kann das wieder das Kollegium der Nathrather Straße übernehmen. Und das ist auch gut so! Natürlich ist an einen Normalbetrieb nicht zu denken, denn es müssen viele Vorgaben bedacht und berücksichtigt werden. Das ist richtig und wichtig, denn es möchte sich keiner mit dem Virus anstecken. 

Es gibt viele Änderungen und Neuerungen. Am Morgen stellen sich die Schüler an festen markierten Haltepunkten mit Sicherheitsabstand auf dem Schulhof auf. Dort desinfizieren sie sich die Hände, damit möglichst keine Keime ins Haus getragen werden. Im Unterrichtsalltag reicht dann das „Hände-Waschen“. Alle müssen zunächst einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Oft muss man genau schauen, wer da auf den Schulhof kommt, denn die zum Teil lustig bunten Masken verändern die Gesichter der Kinder sehr. 

Im Gänsemarsch gehen dann alle in ihren Unterrichtsraum. Leider dürfen die Klassen nicht zusammen unterrichtet werden, denn der Mindestabstand muss eingehalten werden. Darum sind die Klassen halbiert worden. Die so entstandenen 4 Gruppen werden pro Tag in den Klassenräumen auf der ersten Etage unterrichtet. Der Sitzplan erinnert an einen Sitzplan von früher. Alle Kinder schauen nach vorne und an jedem Tisch sitzt nur ein Kind. Die Situation ist sehr besonders und ungewöhnlich. Der Schulalltag ist nicht mehr so wie früher. Alle Schüler halten sich aber ganz toll an die neuen Regeln und so ist der Unterricht angenehm. Es ist viel ruhiger und alle Kinder können sich mehr einbringen. Die Pause ist auch anders, damit möglichst wenige Kinder auf dem Schulhof sind, ist immer nur eine Klasse dort. Das finden einige Kinder nicht so toll, denn sie hätten gerne ihre Freunde aus der anderen Klasse gesehen. Dafür kommt man aber eher auf das Klettergerüst oder auf die Rutsche, denn die Schlange ist dort nicht mehr so lang.

Nach vier Stunden Unterricht ist der Unterrichtstag geschafft. Die Lehrer sind sich einig: Bisher hat  alles super gut geklappt. 

Leider wird in diesem Schuljahr die Schule nicht mehr so sein, wie wir es gewöhnt sind. Hoffentlich können wir nach den Ferien wieder mit allen zusammen starten!

Karen Weber